Mittelalter Pfingstlager

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 König Eduard der II. rief uns zur Hilfe, damit wir die leere Schatzkammer wieder füllen und den
schrecklichen Drachen Karakas mit Silber besänftigen konnten.
Schon am Freitag ging es für die Sippe Kobra los, um zum Lagerplatz zu haiken. Leider war ihnen
das Wetter nicht ganz wohl gesonnen, sodass sie etwas durchnässt am Samstag Nachmittag
ankamen.
Die Meute Streifenhörnchen und die Sippe Wüstenfüchse trafen sich am Samstag in der Früh um
mit den Zug zum Zeltplatz zu fahren.
Als alle Meuten und Sippen am Lagerplatz eingetroffen waren, ging es los mit Zimmerbeziehen
und Zeltaufbau.
Am Abend bekamen wir königlichen Besuch, der uns mitteilte, dass seine Schatzkammer leer
ware und das Königreich Lorenzus Gefahr lief vom Drachen Karakas in Schutt und Asche gelegt zu
werden, wenn wir nicht schnellstmöglich viele Silberbarren auftreiben konnten.
Zudem erschien ein mysteriöses Orakel, das uns riet alle Bewohner des Landes zu vereinen und
sich in den verschiedenen Handwerkerhöfen für die kommende Gefahr auszurüsten.
Das wurde dann auch am nächsten Tag so umgesetzt. Alle Teilnehmer besuchten die Schneiderin,
den Steinhauer, die Bäckerin, die Gerberin, sowie die Schmuckmacherin. So ausgerüstet konnte
nichts mehr schief gehen.
Allerdings meinte König Eduard, dass es noch ratsam wäre auch die körperlichen Fähigkeiten zu
schulen und rief ein Mittelalterturnier aus. Die Bewohner konnten sich unter anderem in
Senftentragen, Weitwurf, und Wassertransport mit Hindernis messen.
Nach einem erfolgreichen Ausbildungstag stand noch für die Meute Streifenhörnchen und einem
Jungpfadfinder ein großes Ereignis bevor. Die Aufnahme!
Fackeln wurden angezündet und mit einer leichten Spannung in der Luft ging es los durch den
Wald zum Aufnahmeplatz. Nach einigen Liedern und dem abgegebenen Versprechen waren alle
stolz nun offiziell zu der Gemeinschaft der Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu gehören. Den
Abend ließen wir noch mit Liedern am Lagerfeuer ausklingen.
Am Montag Morgen erreichte uns eine gute Nachricht. Anscheinend haben die etwas
schusseligen Schergen des Drachen Karakas einen Goldschatz im Wald verloren. Die Gelegenheit
nutzend, machten wir uns auf den Weg, um die Goldstücke einzusammeln, um dem König bei
seinem Engpass zu helfen. Bei dem Schatzmeister konnten wir dann die Goldstücke in
Silberbarren umtauschen. Aber das war leichter gesagt als getan. Die Schergen, die den Schatz
verloren hatten, suchten und jagten all jene, die es wagten die Goldstücke aufzusammeln.
Zum Schluss war das Glück aber mit den Bewohnern des Königreiches Lorenzus und sie konnten
genug Silberbarren auftreiben, um es am Abend dem Drachen Karakas höchst persönlich zu
überreichen. Das Königreich war gerettet!
Nach ein paar Spielen auf der Wiese und noch einigen Liedern am Lagerfeuer ging dann auch
schon der letzte Abend unseres Pfingstlagers zu Ende.
Am Dienstag wurde noch gepackt, aufgeräumt und geputzt! Danach machten sich alle Meuten
und Sippen mit dem Zug zurück nach Schwaig. Dort angekommen trennten wir uns erschöpft,
aber auch glücklich über die tolle gemeinsame Zeit, die wir erleben durften.

                                                                                                                                     Alexandra Loske